Web-Entwicklung mit Safari
Firefox ist dank der zahlreichen Add-ons, wie zum Beispiel Web Developer, Firebug oder Tamper Data, aus meinem Alltag als Web-Entwickler kaum mehr wegzudenken. Genau das dürften sich wohl auch die Entwickler bei Apple gedacht haben und legten ihrem Safari ein eigenes Menü namens „Develop” bei.
Mit Hilfe dieses Menüs kann man Bilder, Styles und Scripts deaktivieren, den User-Agent wechseln oder den Zwischenspeicher ausschalten. Eine essenzielle Konsole für Laufzeit-Fehler ist natürlich ebenfalls mit von der Partie. Das beste Feature verbirgt sich allerdings unter dem Menüpunkt „Webinformationen einblenden”. Diese Webinformationen präsentieren sich wahlweise in einem eigenen oder integriert im Browser-Fenster und zeigen die aufgerufene Website übersichtlich in ihre Einzelteile zerlegt. So kann man sich unter anderem die Website als DOM-Struktur anzeigen lassen und dabei alle CSS- und Javascript-Eigenschaften der einzelnen Objekte inspizieren.

Ebenfalls praktisch ist die Netzwerk-Übersicht, wo man Ladezeiten, Dateigrößen und die einzelnen Request-Parameter überprüfen kann.

Alles in allem bietet das Develop-Menü brauchbare Informationen, in typischer Apple-Manier hübsch aufbereitet. Ob Safari damit dem Firefox als Entwickler-Browser den Rang ablaufen kann, sei einmal dahingestellt…
Develop-Menü aktivieren
Ab Safari 3.1.1 gibt es im Tab „Erweitert” der Einstellungen die Option „Menü ‘Develop’ in der Menüleiste einblenden”.

Bei älteren Versionen ist dieses Menü noch versteckt und kann nur über folgendem Befehl im Terminal aktiviert werden:
defaults write com.apple.Safari IncludeDebugMenu 1
- Beitrag kommentieren
- 21. April 2008
- Noch keine Kommentare
-
- Apple, Browser, Tools


