VividVisions • information design

May 2008 Archives

Tools zur Planung von Web-Benutzeroberflächen

Gute User Interfaces möchten sorgfältig geplant werden. Vor allem in der Web-Entwicklung hat man es immer wieder mit komplexer Benutzer-Interaktion zu tun, die es einfach und intuitiv zu gestalten gilt. Bei der Planung helfen oft Skizzen, mit deren Hilfe man verschiedene Nutzungs-Szenarien durchspielen kann um das Interface zu optimieren. Continue…


Es regnet Karotten

Während Flashmobs gruppendynamische Sinnfreiheit zelebrieren, versucht Carrotmob die Macht der Masse für etwas nachhaltigere Ziele einzusetzen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Dem Unternehmen, das den besten Beitrag zum Schutz der Umwelt - Stichwort Globale Erwärmung - leisten will, wird eine Belohnung in Form von organisierten Masseneinkäufen in Aussicht gestellt. Man versucht also, den Industrie-Esel mit einer dicken, saftigen Karotte in eine gewisse Richtung zu locken. Das Video zeigt, dass dies in kleinem Rahmen schaffbar ist. Carrotmob verspricht auch ambitioniertere Ziele.

Globale Erwärmung? Gibt es das überhaupt? Und sind wir Menschen daran schuld? Mit diesen Fragen hat sich auch ein Lehrer aus Oregon, USA befasst und eine logische, rationale Antwort gefunden:


(Via Helge)

Beide Videos sind schöne Beispiele, wie man das Web für sinnvolle Zwecke nutzen kann und ohne viel Aufwand eine breite Masse für sich gewinnen kann.


Überwachungsstaat ohne Kontrolle

Gestern fanden im Rahmen des vierten TU-Forums interessante Vorträge zum Thema „Überwachungsstaat ohne Kontrolle” statt. Die Mit-Initiatoren der parlamentarischen Petition „SOS Überwachung”, über die ich ja bereits berichtet hatte, sprachen über die technischen und rechtlichen Grundlagen des novellierten Sicherheitspolizeigesetzes - und natürlich auch über ihren Kampf dagegen.

Prädikat: Hörenswert! Für alle, die das versäumt haben, gibt es einen kompletten Audio-Mitschnitt auf dem Freewave Blog. Es ist immer wieder erschreckend zu hören, was für Methoden die Regierung in einem demokratischen Rechtsstaat anwendet und mit welchen Begründungen sie diese rechtfertigt.

Interessant war auch eine Anmerkung aus dem Publikum über die Schizophrenie im Umgang mit der Privatsphäre im Internet. Auf der einen Seite kämpfen wir gegen einen Staat, der immer mehr unsere Grundrechte beschneidet und auf der anderen Seite stellen viele Menschen bereitwillig sehr private Informationen und Bilder auf diversen Plattformen wie zum Beispiel XING, Flickr, Facebook und Co. der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das zeigt einmal mehr, dass das Internet erst in den Kinderschuhen steckt und dass wir, sowohl individuell als auch als Gesellschaft, erst lernen müssen damit umzugehen.

Funny, for all surveillance, Osama bin Laden is still free — and we’re not. Guess who’s winning the “war on terror?”
Quelle: boingboing

Up here, silly


Bedürfnispyramide eines Website-Besuchers

Der durchschnittliche Internet-Benutzer ist 3 - 100 Jahre alt, männlich oder weiblich, genießt keine bis hohe Bildung, verdient mäßig bis überdurchschnittlich gut, ist Single oder in Partnerschaft und wohnt in der Stadt oder am Land. Oder anders ausgedrückt: Den durchschnittlichen Internet-Benutzer gibt es nicht.

Und dennoch: Unabhängig davon, ob es sich um eine Unternehmens-Website, ein Blog oder eine komplexe Web 2.0 Anwendung handelt, gelten in den meisten Fällen eines Website-Besuchs ein paar grundlegende Kriterien, die erfüllt werden wollen, damit er sowohl für den Betrachter als auch den Anbieter zu einem positiven Erlebnis wird.

Ich habe versucht, diese Kriterien zusammenzufassen und sie wie die Maslowsche Bedürfnispyramide aufzubauen. Continue…


Twitter

Nichts zu danken!