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CERN wird 55

Heute vor 55 Jahren wurde die Gründung des „Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire” abgeschlossen und obwohl man es in diesem Prozess gleich in „European Organization for Nuclear Research” umtaufte, wurde die bereits etablierte Abkürzung CERN behalten.

Und heute vor einem Jahr hatte ich die Möglichkeit eines Rundgangs durch diese großartige Forschungseinrichtung bei Genf. Hier ein paar Eindrücke davon. Alles Gute zum Geburtstag CERN!

CERN 2008

Beschleunigte Teilchen

Der Large Hadron Collider (LHC) war zu diesem Zeitpunkt leider nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich, immerhin konnte ich mir aber unter anderem den Low Energy Ion Ring (LEIR) ansehen. Dieser ist die erste Station in einer Kette von Teilchenbeschleunigern an deren Ende bei richtiger Weichenstellung der LHC steht, wo die Partikel dann mit annähernder Lichtgeschwindigkeit ihre Runden drehen, nur um dann aufeinanderzuprallen und Wissenschaftlerherzen höher schlagen zu lassen.

Und wo Forscher auf die noch fehlenden Seiten vom Bauplan des Universums hoffen, sehen Pessimisten an allen Ecken erdverschlingende schwarze Löcher. „Alles Unfug.”, versicherte man uns, „Die Prozesse, die im LHC herbeigeführt werden, kommen in der Natur ständig vor.” Und wer sich immer noch nicht sicher fühlt, kann ja immer wieder einen Blick auf HasTheLargeHadronColliderDestroyedTheWorldYet.com werfen. ;-)

CERN 2008
CERN 2008

Where the Web was born

Und was wäre ein CERN-Besuch ohne einen kurzen Blick in die Ausstellungsräume zu riskieren, wo der Computer zur Schau gestellt wird, der die Welt verändern sollte. Richtig, die Rede ist vom NeXTcube-Rechner von Tim Berners-Lee, der darauf einfach so das World Wide Web erfunden hat (bitte nicht zu verwechseln mit dem Internet). Auf der Tastatur liegend sieht man auch seine Arbeit über „Information Management”, die dazu den Grundstein gelegt hat. Gut sichtbar ist darauf auch die Anmerkung seines Chefs „Vague but exciting…”, die quasi grünes Licht für die Weiterentwicklung bedeutete. Der Rest ist Geschichte.

CERN 2008
CERN 2008

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Testet Euren Farb-IQ

Bei dieser netten Aktion von X-Rite, Anbieter von Farbmanagement-Systemen, kann man seinen Farb-IQ testen, indem man die Farbnuancen richtig anordnet. Und auch wenn ich mit 16 Punkten (glaub ich) ganz gut war, bin ich doch ganz froh, im Webdesign nicht wirklich auf Farbechtheit angewiesen zu sein, da jeder (nicht geeichte) Bildschirm die Farben sowieso anders darstellt.

Mein Farb-IQ


Woher kenne ich das nur?


Alles Gute kommt von oben

Gestern habe ich mir noch Eiswürfel gewünscht, heute fallen sie schon vom Himmel! Sehr großzügig! Continue reading…


Geek on the rocks

Wien 33 GradWem bei den derzeitig vorherrschenden Temperaturen, aktuell 33°C in Wien, die Getränke, welche ursprünglich aus dem Kühlschrank stammen, am Arbeitsplatz schon fast verdampfen, dem seien hier ein paar Möglichkeiten vorgestellt, die Kühlung etwas zu verlängern.

Für Verspielte

Meine beiden eiswürfeligen Favoriten kommen als Lego-Bausteine und Tetris-Blöcke daher. Ersteres ist einfach über den Lego-Online-Shop bestellbar, Zweiteres derzeit leider nur eine Design-Studie.

Lego EiswürfelTetris Eiswürfel

Für Geeks

Wem der Gedanke an das Verlassen des Computers, um Eiswürfel für das tägliche Wasser zu holen, schon zusätzliche Schweißperlen auf die Stirn treibt, wird mit dem USB Beverage Chiller seine wahre Freude haben. Dieser kühlt die darauf abgestellten Getränke laut Hersteller konstant auf 7°C herunter, was im Moment seeehr verlockend klingt…

USB Beverage Chiller

Für Aus-Der-Flasche-Trinker

Sehr praktisch finde ich auch die „Ice Tubes“, die dank der speziellen Form problemlos in die meisten Flaschen passen und so auch ohne Glas Abkühlung versprechen.

Tubes Eiswürfel

Für Scherzbolde

Für die Quelle bitte jeweils einfach auf das Bild klicken.

Totenkopf EiswürfelGebiss EiswürfelLeucht-EiswürfelGolfball Eiswürfel

Für Modebewusste

Wer die Eiswürfel lieber auf der Haut als im Getränk schmelzen lassen will, kann dies auch stilvoll tun. Dank Katharina Ludwigs „Ice Jewellery” (Via CoolOutfit.at).

Eisschmuck

Für Bequeme

Wer in Eiswürfeln baden oder aber auch seinen unzähligen Partygästen kühle Drinks servieren will, dem kommt der „Erste Wiener Eiswürfel-Zustelldienst” gerade recht. Ab einer läppischen Bestellung von ca. 30 Kilogramm Eiswürfeln, werden diese zu einem Pauschalpreis an die Haustüre geliefert.

Wer eher Haushaltsmengen benötigt, dem wird zum Beispiel im Ottakringer Shop mit Packungen á la 2,8 kg geholfen.

Für Wissbegierige

Wer übrigens mehr über die Kommerzialisierung von Eis und der Suche nach dem absoluten Nullpunkt wissen möchte, dem sei die Dokumentation „Absolute Zero” im ARTE kühlstens empfohlen! (Ich hoffe, sie wird noch einmal wiederholt.) Im englischen Original übrigens eine BBC-Produktion.

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