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Digitalks07 - Online Collaboration

Digitalks Am 18. November fanden im MuseumsQuartier in Wien die siebten Digitalks statt. Wer sie nicht kennt, die Digitalks sind regelmäßige, frei zugängliche Workshops, die verschiedene Aspekte von digitalen Medien behandeln.

Dieses Mal waren Michael Schuster, Leiter/Produkte und Services bei System One, sowie Matthias Platzer, Geschäftsführer und Mitgründer von Knallgrau, als Sprecher eingeladen, um Tools vorzustellen, die sie in ihrem Arbeitsalltag zur Online Collaboration einsetzen.

Michael Schuster stellte zu Beginn die These auf, dass Online Collaboration ein großer Mythos sei und dass wir Menschen eigentlich gar nicht zusammenarbeiten wollen und es immer vermeiden würden, wenn wir könnten. Meiner Meinung nach eine ziemlich eigenartige Aussage von jemandem, der mit einer Wiki-Software seinen Lebensunterhalt verdient.

Dieser These widersprach Matthias Platzer mit der Behauptung, dass wir sehr wohl miteinander arbeiten wollen, es aber mit der Installation von kollaborativer Software alleine noch lange nicht getan ist. Vielmehr braucht es zuerst eine entsprechende Unternehmenskultur dahinter.

Zusammenarbeit ist nicht immer einfach. Daran werden auch die besten Tools nichts ändern können. Allerdings habe ich ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass Kollaboration in den meisten Fällen nicht nur geduldet sondern durchaus angestrebt wird. Sie bedeutet ja nicht nur Arbeitsteilung, sondern auch Spezialisierung und damit durchaus effizienteres und effektiveres Arbeiten.

Interessanterweise wird ja auch immer öfter kleinere, hoch spezialisierte Software im Arbeitsalltag eingesetzt, als globige, eierlegende Wollmilchsäue. Über wohldefinierte Schnittstellen können diese Tools dennoch untereinander kommunizieren und zusammenarbeiten. Dass es in der Praxis an diesen Schnittstellen oft noch mangelt erwähnte auch Matthias Platzer, der bei einigen Produkten und Services die Möglichkeit einer zentralen Benutzerverwaltung zum Beispiel über LDAP oder OpenID vermisst, was sich hoffentlich sehr bald ändern wird.

Digitalks 07
Foto (cc) by me, weitere findet Ihr auf Flickr.

Die Tools

Bei den vorgestellten Produkten handelte es sich hauptsächlich um die üblichen Verdächtigen, über die man, sofern in der Branche tätig, bereits früher gestolpert ist und schon täglich anwendet. Ich gehe hier nicht näher auf sie ein, weitere Informationen gibt es auf der jeweiligen Website der Anbieter.

  • Basecamp
    Projektmanagement-, Kollaborations- und Task-Software.
  • Google Docs
    Online Word und Tabellenkalkulationen.
  • Doodle
    Online Terminplanungsservice
  • mite
    Zeiterfassung für Freelancer
  • Subversion
    Versionierungssystem
  • JIRA
    Kommerzielle Bugtracker
  • MediaWiki
    Offene Wiki Software
  • Trac
    Open Source Bugtracker
  • Highrise
    Online CRM für KMU
  • Twitter
    Microblogging
  • Jabber
    Offene Instant Messaging Technologie

Vor kurzem habe ich über Twitter erfahren, dass bei Knallgrau inzwischen auch Yammer im Einsatz ist oder zumindest getestet wurde.

Fazit

Es war sehr interessant zu erfahren, welche Software in den beiden Unternehmen wofür eingesetzt wird und ob oder inwiefern dies den Arbeitsalltag erleichtert hat. Ein paar mehr konkrete Anwendungsfälle hätte ich mir vielleicht noch gewünscht.

Großer Dank jedenfalls an die beiden Sprecher und vor allem an Meral Akin-Hecke für die Organisation. Ebenfalls danke an Luca Hammer, der die gesamte Veranstaltung mittels make.tv aufgezeichnet hat.


Dialogue of the Week (Arianna Huffington and Jon Stewart)

On December 3rd Arianna Huffington, co-founder of the well known Huffington Post, appeared on The Daily Show with Jon Stewart to promote the new book ”The Huffington Post Complete Guide to BloggingAmazon”. She was trying to explain the fascination of blogging to Jon Stewart when this great dialogue occurred:

Arianna Huffington: ”You know, 50.000 blogs are started every day.”

Jon Stewart: ”You make it sound like a sexually transmitted disease.”

Arianna Huffington: ”No, it’s a lot more fun.”

Watch the full episode of The Daily Show here.

The Daily Show with Jon Stewart


If Google were…


Back to the Future

This is what the future of household technology looked like in 1969. Actually pretty impressive how accurate these predictions were. Of course, they didn’t call it the Interwebs those days.


Neue Tricks für einen alten Fuchs

Vor ein paar Tagen fand der Download Day für und von Firefox 3 statt, mit dem Ziel, einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde zu schaffen. Durch diese PR-Aktion wurde die neueste Version des Browsers aus dem Hause Mozilla innerhalb von 24 Stunden über 8 Millionen mal heruntergeladen. Das kommt  immerhin der Einwohnerzahl Österreichs gleich.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Beitrags wurden die Downloads schon fast verdoppelt, circa 123.000 davon konnten hierzulande beigetragen werden.

Marktanteile

Firefox erfreut sich generell über immer größere Beliebtheit. So konnte er laut NetApplications.com seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres von 15% auf 18% erhöhen, hauptsächlich auf Kosten des Internet Explorers, der im selben Zeitraum von 79% auf 74% heruntergerutscht ist, auch dank vermehrter Nutzung von Safari (6%) und Opera (0,71%). Ein Trend, der sicher nicht so leicht zu stoppen sein wird.

Ebenfalls interessant bei dieser Statistik ist übrigens auch, dass bei den sechs am häufigsten benutzten Browsern noch immer die totgesagten Modelle Netscape und Mozilla auftauchen.

Diagramm Browser Juni 08
(Stand: 21.06.2008, Daten von NetApplications.com)

Umstieg

Ich bin jetzt auch endgültig von Safari auf Firefox 3 für die tägliche Nutzung umgestiegen, hauptsächlich wegen der auch auf meinem gut ausgestatteten Dual Core iMac merkbaren Geschwindigkeitssteigerung aber nicht zuletzt wegen der Erweiterung Adblock Plus, die jegliche lästige Werbung im Netz von mir fernhält. Die neuen Features spielten bei dieser Entscheidung aber sicher auch eine Rolle…

Unzufrieden?

Es muss ja nicht immer Internet Explorer, Firefox, Safari oder Opera sein. Wer mit keinem der derzeit gängigsten Browsern zufrieden ist, kann sich ja mal bei „Vielfalt zum browsen gehen” umsehen. Vielleicht ist dort eher etwas dabei.

Firefox Perspektive
(von xkcd.com)

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