Alle Artikel zu "Internet"

Neue Tricks für einen alten Fuchs

Vor ein paar Tagen fand der Download Day für und von Firefox 3 statt, mit dem Ziel, einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde zu schaffen. Durch diese PR-Aktion wurde die neueste Version des Browsers aus dem Hause Mozilla innerhalb von 24 Stunden über 8 Millionen mal heruntergeladen. Das kommt  immerhin der Einwohnerzahl Österreichs gleich.

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Beitrags wurden die Downloads schon fast verdoppelt, circa 123.000 davon konnten hierzulande beigetragen werden.

Marktanteile

Firefox erfreut sich generell über immer größere Beliebtheit. So konnte er laut NetApplications.com seinen Marktanteil innerhalb eines Jahres von 15% auf 18% erhöhen, hauptsächlich auf Kosten des Internet Explorers, der im selben Zeitraum von 79% auf 74% heruntergerutscht ist, auch dank vermehrter Nutzung von Safari (6%) und Opera (0,71%). Ein Trend, der sicher nicht so leicht zu stoppen sein wird.

Ebenfalls interessant bei dieser Statistik ist übrigens auch, dass bei den sechs am häufigsten benutzten Browsern noch immer die totgesagten Modelle Netscape und Mozilla auftauchen.

Diagramm Browser Juni 08
(Stand: 21.06.2008, Daten von NetApplications.com)

Umstieg

Ich bin jetzt auch endgültig von Safari auf Firefox 3 für die tägliche Nutzung umgestiegen, hauptsächlich wegen der auch auf meinem gut ausgestatteten Dual Core iMac merkbaren Geschwindigkeitssteigerung aber nicht zuletzt wegen der Erweiterung Adblock Plus, die jegliche lästige Werbung im Netz von mir fernhält. Die neuen Features spielten bei dieser Entscheidung aber sicher auch eine Rolle…

Unzufrieden?

Es muss ja nicht immer Internet Explorer, Firefox, Safari oder Opera sein. Wer mit keinem der derzeit gängigsten Browsern zufrieden ist, kann sich ja mal bei „Vielfalt zum browsen gehen” umsehen. Vielleicht ist dort eher etwas dabei.

Firefox Perspektive
(von xkcd.com)

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Was ist Social Media?

Dieses Video erklärt es anhand einer sommerlichen Analogie:


(via Wissen belastet)

So, jetzt hab’ ich Lust auf ein Twinni! ;-)

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Tools zur Planung von Web-Benutzeroberflächen

Gute User Interfaces möchten sorgfältig geplant werden. Vor allem in der Web-Entwicklung hat man es immer wieder mit komplexer Benutzer-Interaktion zu tun, die es einfach und intuitiv zu gestalten gilt. Bei der Planung helfen oft Skizzen, mit deren Hilfe man verschiedene Nutzungs-Szenarien durchspielen kann um das Interface zu optimieren. Weiterlesen…

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Es regnet Karotten

Während Flashmobs gruppendynamische Sinnfreiheit zelebrieren, versucht Carrotmob die Macht der Masse für etwas nachhaltigere Ziele einzusetzen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Dem Unternehmen, das den besten Beitrag zum Schutz der Umwelt - Stichwort Globale Erwärmung - leisten will, wird eine Belohnung in Form von organisierten Masseneinkäufen in Aussicht gestellt. Man versucht also, den Industrie-Esel mit einer dicken, saftigen Karotte in eine gewisse Richtung zu locken. Das Video zeigt, dass dies in kleinem Rahmen schaffbar ist. Carrotmob verspricht auch ambitioniertere Ziele.

Globale Erwärmung? Gibt es das überhaupt? Und sind wir Menschen daran schuld? Mit diesen Fragen hat sich auch ein Lehrer aus Oregon, USA befasst und eine logische, rationale Antwort gefunden:


(Via Helge)

Beide Videos sind schöne Beispiele, wie man das Web für sinnvolle Zwecke nutzen kann und ohne viel Aufwand eine breite Masse für sich gewinnen kann.

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Überwachungsstaat ohne Kontrolle

Gestern fanden im Rahmen des vierten TU-Forums interessante Vorträge zum Thema „Überwachungsstaat ohne Kontrolle” statt. Die Mit-Initiatoren der parlamentarischen Petition „SOS Überwachung”, über die ich ja bereits berichtet hatte, sprachen über die technischen und rechtlichen Grundlagen des novellierten Sicherheitspolizeigesetzes - und natürlich auch über ihren Kampf dagegen.

Prädikat: Hörenswert! Für alle, die das versäumt haben, gibt es einen kompletten Audio-Mitschnitt auf dem Freewave Blog. Es ist immer wieder erschreckend zu hören, was für Methoden die Regierung in einem demokratischen Rechtsstaat anwendet und mit welchen Begründungen sie diese rechtfertigt.

Interessant war auch eine Anmerkung aus dem Publikum über die Schizophrenie im Umgang mit der Privatsphäre im Internet. Auf der einen Seite kämpfen wir gegen einen Staat, der immer mehr unsere Grundrechte beschneidet und auf der anderen Seite stellen viele Menschen bereitwillig sehr private Informationen und Bilder auf diversen Plattformen wie zum Beispiel XING, Flickr, Facebook und Co. der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das zeigt einmal mehr, dass das Internet erst in den Kinderschuhen steckt und dass wir, sowohl individuell als auch als Gesellschaft, erst lernen müssen damit umzugehen.

Funny, for all surveillance, Osama bin Laden is still free — and we’re not. Guess who’s winning the “war on terror?”
Quelle: boingboing

Up here, silly

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