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Überwachungsstaat ohne Kontrolle

Gestern fanden im Rahmen des vierten TU-Forums interessante Vorträge zum Thema „Überwachungsstaat ohne Kontrolle” statt. Die Mit-Initiatoren der parlamentarischen Petition „SOS Überwachung”, über die ich ja bereits berichtet hatte, sprachen über die technischen und rechtlichen Grundlagen des novellierten Sicherheitspolizeigesetzes - und natürlich auch über ihren Kampf dagegen.

Prädikat: Hörenswert! Für alle, die das versäumt haben, gibt es einen kompletten Audio-Mitschnitt auf dem Freewave Blog. Es ist immer wieder erschreckend zu hören, was für Methoden die Regierung in einem demokratischen Rechtsstaat anwendet und mit welchen Begründungen sie diese rechtfertigt.

Interessant war auch eine Anmerkung aus dem Publikum über die Schizophrenie im Umgang mit der Privatsphäre im Internet. Auf der einen Seite kämpfen wir gegen einen Staat, der immer mehr unsere Grundrechte beschneidet und auf der anderen Seite stellen viele Menschen bereitwillig sehr private Informationen und Bilder auf diversen Plattformen wie zum Beispiel XING, Flickr, Facebook und Co. der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung.

Das zeigt einmal mehr, dass das Internet erst in den Kinderschuhen steckt und dass wir, sowohl individuell als auch als Gesellschaft, erst lernen müssen damit umzugehen.

Funny, for all surveillance, Osama bin Laden is still free — and we’re not. Guess who’s winning the “war on terror?”
Quelle: boingboing

Up here, silly


Bedürfnispyramide eines Website-Besuchers

Der durchschnittliche Internet-Benutzer ist 3 - 100 Jahre alt, männlich oder weiblich, genießt keine bis hohe Bildung, verdient mäßig bis überdurchschnittlich gut, ist Single oder in Partnerschaft und wohnt in der Stadt oder am Land. Oder anders ausgedrückt: Den durchschnittlichen Internet-Benutzer gibt es nicht.

Und dennoch: Unabhängig davon, ob es sich um eine Unternehmens-Website, ein Blog oder eine komplexe Web 2.0 Anwendung handelt, gelten in den meisten Fällen eines Website-Besuchs ein paar grundlegende Kriterien, die erfüllt werden wollen, damit er sowohl für den Betrachter als auch den Anbieter zu einem positiven Erlebnis wird.

Ich habe versucht, diese Kriterien zusammenzufassen und sie wie die Maslowsche Bedürfnispyramide aufzubauen. Continue…


Web-Entwicklung mit Safari

Firefox ist dank der zahlreichen Add-ons, wie zum Beispiel Web Developer, Firebug oder Tamper Data, aus meinem Alltag als Web-Entwickler kaum mehr wegzudenken. Genau das dürften sich wohl auch die Entwickler bei Apple gedacht haben und legten ihrem Safari ein eigenes Menü namens „Develop” bei.

Mit Hilfe dieses Menüs kann man Bilder, Styles und Scripts deaktivieren, den User-Agent wechseln oder den Zwischenspeicher ausschalten. Eine essenzielle Konsole für Laufzeit-Fehler ist natürlich ebenfalls mit von der Partie. Das beste Feature verbirgt sich allerdings unter dem Menüpunkt „Webinformationen einblenden”. Continue…


iHieb

Entlockt einem Apple-Nutzer ein Grinsen: Im Finder werden PCs in der Netzwerkumgebung subtil als alte Röhrenmonitore mit der Blue Screen of Death gezeigt. Ein Betriebssystem mit integriertem Seitenhieb. Gefällt mir! ;-)

Finder Netzwerk Mac OS 10.5


TagThePress - das tagthe.net Plugin für Wordpress 2.5

English version

Nach dem erfolgreichen Update auf Wordpress 2.5 wollte ich auch gleich eine lang aufgeschobene Aufgabe erledigen: die Entwicklung eines einfachen Plugins zur Nutzung von tagthe.net für Wordpress. Es gab zwar schon einmal ein ähnliches Plugin, das ich aber weder mit Wordpress 2.3 noch mit 2.5 zum Laufen gebracht habe. Dank der REST-Schnittstelle von tagthe.net und JSON war es mit ein paar Zeilen jQuery-Magic recht schnell implementiert und voilà: TagThePress ward geboren. Continue…

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