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Woher kenne ich das nur?


LoungeFM dank Fluid ohne Browser genießen

Folgende Situation: Ich höre bei der Arbeit gerne bei LoungeFM rein. Nachdem ich aber weder in Linz noch Umgebung ansässig bin, wo LoungeFM über UKW empfangbar ist, verwende ich also den Player, der zusätzlich direkt auf der Website angeboten wird (woran wir ja nicht ganz unbeteiligt waren, ähem ;-) ). Jetzt ist der Browser aber mein tägliches Arbeitswerkzeug und da kann es schon mal mühsam werden, wenn einzelne Tabs oder Fenster immer belegt sind.

Auf Macs kommt die Abhilfe in Form eines kostenlosen Tools namens Fluid daher, welches sozusagen Websites in eigenständige Applikationen, in Fachkreisen auch „Site Specific Browsers” genannt, verpackt. Das bedeutet, dass zum Betrachten dieser Website nicht mehr der normale Browser verwendet werden muss, sondern einfach das neue, eigenständige Programm aufgerufen wird. Das funktioniert jetzt natürlich nicht nur mit lounge.fm, sondern mit so ziemlich jeder Website.

Zum Nachmachen Fluid einfach hier runterladen, installieren, starten und folgende Daten eingeben:

Fluid Screenshot

Damit die neue Applikation auch ein hübsches Icon hat, hab’ ich auf die Schnelle etwas gebastelt (Foto von stock.xchng/GiniMiniGi). Das Bild einfach auf den Desktop ziehen und im oben gezeigten Fenster auswählen.

LoungeFM Icon für Fluid

Danach einfach auf „Create” klicken und schon hat man eine eigenständige LoungeFM-Applikation. Macht sich ja ganz gut im Dock, oder?

LoungeFM im Dock

Für den zukünftigen Hörgenuss einfach nur die Applikation „LoungeFM” starten und auf „Play“ drücken – Fertig. Damit werden auch Firefox und Co. wieder frei für die täglichen Handgriffe. Und das Beste daran: Hat man in den Arbeitspausen neben Hörenswertem auch Lust auf Lesenswertes, kann man sich auch in der LoungeFM-Applikation die neuesten LoungeFM-Artikel durchlesen.

LoungeFM als Applikation

Update 08.09.2008: Nachdem LoungeFM jetzt auch (wieder) über iTunes und Co. gehört werden kann, hat sich dieser Tipp wohl erübrigt. ;-) Streaming-Links gibts hier.


Makeup á la Photoshop

Photoshop: Bester Freund der Werbewirtschaft und Feind aller Menschen mit schwachem Selbstbewusstsein. Warum? Weil die Art Directors dieser Welt mittels Photoshop aus normalen Menschen „perfekte” Kunstwesen schaffen. Feuer frei zum Wettlauf zum Ziel eines nie zu erreichenden Schönheitsideals.

Wir alle wissen, dass 99,9% aller Bilder, die wir zum Beispiel in Werbungen sehen, gründlich nachbearbeitet wurden. Und ich meine jetzt nicht nur Belichtung und Farbsättigung, sondern die übertriebene Retuschierung von menschlicher Imperfektion. Ich behaupte jetzt auch einfach mal, dass in einer Ausgabe eines typischen Frauenmagazins mehr Stunden an Photoshop-Arbeit drin stecken, als für Redaktion, Satz und Layout. Ich gebe mich aber auch nicht der Illusion hin, dass es bei Männer- oder überhaupt anderen Magazinen anders sei. Bedenklich, meint Ihr? Ganz und gar, sage ich.

Möchte man nun dennoch bei den eigenen Familienportraits den Haaransatz korrigieren, oder die Augenringe als Zeugen der letzten Party hinter Pixel-Makeup verstecken, dem sei Folgendes empfohlen:

Das Smashing Magazine hat vor einigen Tagen eine nette Kollektion von Tutorials veröffentlicht, die -mal oberflächlicher, mal genauer- Schritt für Schritt erklären, wie man soetwas macht.

Perfekte Lüge

Aber Vorsicht: Übertreibt man es dann ein wenig mit dem Retuschieren, landet man mit hoher Wahrscheinlichkeit bei den Photoshop Disasters, ein wunderbares Blog, das die besten Stücke an designerischer Selbstüberschätzung und Dilettantismus präsentiert.

Dieses Beispiel mit einem aalglatten Clive Owen zeigt schön, wie man schnell den Charakter eines Menschen aus dem Gesicht wegzaubern kann.

Clive Owen (Photoshop Disasters)


Alles Gute kommt von oben

Gestern habe ich mir noch Eiswürfel gewünscht, heute fallen sie schon vom Himmel! Sehr großzügig! Continue reading…


Geek on the rocks

Wien 33 GradWem bei den derzeitig vorherrschenden Temperaturen, aktuell 33°C in Wien, die Getränke, welche ursprünglich aus dem Kühlschrank stammen, am Arbeitsplatz schon fast verdampfen, dem seien hier ein paar Möglichkeiten vorgestellt, die Kühlung etwas zu verlängern.

Für Verspielte

Meine beiden eiswürfeligen Favoriten kommen als Lego-Bausteine und Tetris-Blöcke daher. Ersteres ist einfach über den Lego-Online-Shop bestellbar, Zweiteres derzeit leider nur eine Design-Studie.

Lego EiswürfelTetris Eiswürfel

Für Geeks

Wem der Gedanke an das Verlassen des Computers, um Eiswürfel für das tägliche Wasser zu holen, schon zusätzliche Schweißperlen auf die Stirn treibt, wird mit dem USB Beverage Chiller seine wahre Freude haben. Dieser kühlt die darauf abgestellten Getränke laut Hersteller konstant auf 7°C herunter, was im Moment seeehr verlockend klingt…

USB Beverage Chiller

Für Aus-Der-Flasche-Trinker

Sehr praktisch finde ich auch die „Ice Tubes“, die dank der speziellen Form problemlos in die meisten Flaschen passen und so auch ohne Glas Abkühlung versprechen.

Tubes Eiswürfel

Für Scherzbolde

Für die Quelle bitte jeweils einfach auf das Bild klicken.

Totenkopf EiswürfelGebiss EiswürfelLeucht-EiswürfelGolfball Eiswürfel

Für Modebewusste

Wer die Eiswürfel lieber auf der Haut als im Getränk schmelzen lassen will, kann dies auch stilvoll tun. Dank Katharina Ludwigs „Ice Jewellery” (Via CoolOutfit.at).

Eisschmuck

Für Bequeme

Wer in Eiswürfeln baden oder aber auch seinen unzähligen Partygästen kühle Drinks servieren will, dem kommt der „Erste Wiener Eiswürfel-Zustelldienst” gerade recht. Ab einer läppischen Bestellung von ca. 30 Kilogramm Eiswürfeln, werden diese zu einem Pauschalpreis an die Haustüre geliefert.

Wer eher Haushaltsmengen benötigt, dem wird zum Beispiel im Ottakringer Shop mit Packungen á la 2,8 kg geholfen.

Für Wissbegierige

Wer übrigens mehr über die Kommerzialisierung von Eis und der Suche nach dem absoluten Nullpunkt wissen möchte, dem sei die Dokumentation „Absolute Zero” im ARTE kühlstens empfohlen! (Ich hoffe, sie wird noch einmal wiederholt.) Im englischen Original übrigens eine BBC-Produktion.

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